Name und geschichtlicher Rahmen
Muḥyī al-Dīn Muḥammad ibn ʿAlī Ibn al-ʿArabī al-Ḥātimī al-Ṭāʾī, bekannt als der Größte Meister, wurde 560 H./1165 in Murcia geboren und starb 638 H./1240 in Damaskus. Sein Leben verband al-Andalus, den Maghreb und den islamischen Osten in einer Zeit politischer und geistiger Veränderungen. Seine Werke umfassen Koranauslegung, Hadith, geistliche Bildung und Dichtung sowie Fragen nach Mensch, Welt und Erkenntnis.
Städte und Bücher als Wegmarken
In seiner Kindheit zog die Familie nach Sevilla. Dort lernte er Lehrer und Gelehrte kennen; später reiste er mehrfach nach Marokko und Tunis und schließlich nach Mekka. Mit Mekka verbinden sich der Beginn der Futūḥāt und der Hintergrund des Tarjumān al-ashwāq, mit Damaskus die letzten Jahre des Schreibens, Überarbeitens und Lehrens. Die Zeittafel unterscheidet diese Etappen.
Die Zeugnisse lesen
Autobiographische Bemerkungen, Berichte von Gefährten, Handschriftendokumente und spätere Studien sind unterschiedliche Zeugnisarten. Visionen gehören zu seiner eigenen Darstellung geistlicher Erfahrung und sind als solche zu kennzeichnen. Mohamed Haj Yousefs Shams al-Maghrib bietet ausführlichen Kontext. Die folgenden Seiten verbinden die Lebensbeschreibung mit den Werken.
Quellen und weitere Lektüre
Die Sprache der Quelle steht beim Link. Externe Bücher und Quellen können in ihrer Originalsprache bleiben.